Holzarten im Vergleich
Buche, Eiche, Birke... was ist der beste "Sprit" für deinen Ofen?
Holz ist doch Holz, oder? Nicht ganz! Die richtige Holzwahl ist ein bisschen wie bei gutem Wein – es kommt drauf an, was du vorhast. Willst du einen gemütlichen Abend mit prasselndem Flammenbild? Oder soll der Kamin die ganze Nacht die dicken Mauern eines alten Hauses durchwärmen? Wir haben die Klassiker für dich beleuchtet.
Buche - Der absolute Allrounder
Brennwert: Sehr hoch (ca. 2.100 KWh/RM)
In Deutschland ist Buche das Kaminholz schlechthin – und davon schneiden wir auch bei uns in Lübeck das meiste. Buche brennt ruhig, bildet ein super schönes Flammenbild und glüht ewig lange nach. Es spritzt nicht und lässt sich wunderbar handhaben. Wenn du dir unsicher bist: Buche passt immer.
️ Eiche - Der Marathon-Läufer
Brennwert: Sehr hoch (ca. 2.100 KWh/RM)
Eiche brennt ähnlich heißt wie Buche, hat aber eine enorme Ausdauer. Ein großer Eichenklopper glüht im Ofen oft stundenlang vor sich hin. Das Flammenbild ist nicht ganz so "tanzend" wie bei der Buche, aber wer sein Haus kontinuierlich damit wärmen möchte, findet hier den perfekten Energielieferanten. (Braucht allerdings teils etwas länger beim Trocknen!).
Birke - Das Romantik-Holz
Brennwert: Mittel - Hoch (ca. 1.900 KWh/RM)
Wer offene Kamine mag, wird Birke lieben. Wegen der ätherischen Öle in der Rinde brennt Birke fast schon bläulich und verströmt einen sehr angenehmen Duft. Es entzündet sich leicht und prasselt gemütlich. Es hält die Hitze nicht ganz so lang wie Eiche oder Buche, ist dafür aber ein echter Blickfang bei Kuschelabenden im Wohnzimmer.
Nadelholz: Top als Anzünder!
Kiefer oder Fichte brennen rasend schnell an und geben ihre Hitze blitzartig ab. Als alleiniges Holz für den Abend sind sie oft zu schnell weggebrannt – aber wenn es darum geht, in Form von kleinen Spreißeln das Buchenholz in Schwung zu bringen, sind sie unschlagbar!