Die Krux mit der Restfeuchte
Warum du bares Geld verbrennst, wenn dein Holz nicht wirklich trocken ist.
Wasser brennt nicht.
Das klingt banal, aber genau das ist das Problem bei zu feuchtem Holz. Frisch geschlagenes Holz aus dem Wald besteht zu fast der Hälfte aus Wasser! Wenn du dieses Holz in den Ofen legst, verbringt das Feuer die meiste Zeit damit, das Holz erst mal mühsam "trocken zu kochen", bevor es überhaupt Hitze in dein Wohnzimmer abgeben kann.
Das Ergebnis: Ein lauwarmes Feuer, verrußte Scheiben, nerviger Qualm – und eine Menge verschenkter Heizwert.
Wann ist Holz "scheitholz-trocken"?
Damit Holz optimal und umweltfreundlich verbrennt, sollte die sogenannte Restfeuchte unter 20% liegen. Im besten Fall sind es 15% bis 18%. Wird das Holz *zu* trocken (unter 10%), verbrennt es fast wie Stroh und ist zu schnell weg. (Das passiert allerdings bei normaler Außenlagerung quasi nie).
Der Klopf-Test und das Messgerät
Ob das Holz fertig ist, kannst du leicht testen:
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Der Klopf-Test (Fürs Gefühl):
Nimm zwei Holzscheite und schlag sie gegeneinander. Klingt es hell und hart, ist das ein gutes Zeichen. Klingt es dumpf und stumpf, ist noch zu viel Wasser drin. -
Das Messgerät (Die sichere Nummer):
Holzfeuchtemessgeräte gibt's für wenig Geld im Baumarkt. WICHTIG: Spalte den Scheit einmal in der Mitte durch und drücke die Spitzen des Messgeräts direkt in den frischen Kern. Nur so weißt du, ob es auch innen komplett durchgetrocknet ist – die Rinde außen ist nämlich immer schnell trocken!